Skip to content

Praxisleitfaden · Österreich

KI-Kompetenz, die im Arbeitsalltag trägt.

Artikel 4 des EU AI Act verlangt kein allgemeines Buzzword-Training. Unternehmen brauchen angemessene Kompetenz für die Systeme, Aufgaben, Risiken und Menschen in ihrem tatsächlichen Einsatzkontext.

Ein belastbares Kompetenzsystem

Fünf Fragen, die vor der Schulung beantwortet sein sollten.

01

Welche Systeme?

Welche KI-Tools werden tatsächlich verwendet, freigegeben oder geplant?

02

Welche Arbeit?

Bei welchen Aufgaben beeinflusst KI Inhalte, Entscheidungen oder Menschen?

03

Welche Risiken?

Welche Daten, Fehlerfolgen, Rechte und Qualitätsanforderungen sind relevant?

04

Welche Aufsicht?

Wer prüft, entscheidet, dokumentiert und eskaliert Unsicherheit?

05

Welche Evidenz?

Wie wird festgehalten, dass Maßnahmen zum Kontext und zu den Rollen passen?

Vom Wissen zur Anwendung

Was ein praktischer Workshop leisten sollte.

Tool- und Use-Case-Landkarte für die tatsächlich eingesetzten Systeme

Übungen zu Halluzinationen, Quellenprüfung und Qualitätskontrolle

Klare Regeln für sensible, vertrauliche und personenbezogene Daten

Rollen für menschliche Prüfung, Freigabe und Eskalation

Wiederverwendbare Arbeitsabläufe statt isolierter Prompt-Tricks

Dokumentierte nächste Schritte für Führung, Fachbereiche, IT und Governance

Häufige Fragen

Klare Antworten vor dem nächsten Schritt.

Was bedeutet KI-Kompetenz nach Artikel 4 des EU AI Act?

Organisationen, die KI-Systeme anbieten oder einsetzen, sollen Maßnahmen treffen, damit Mitarbeitende und weitere beteiligte Personen über ein ausreichendes Maß an Fähigkeiten, Wissen und Verständnis verfügen. Umfang und Tiefe hängen von Erfahrung, Ausbildung, Einsatzkontext und betroffenen Personen ab.

Reicht ein einzelner KI-Kurs als Compliance-Nachweis?

Nicht automatisch. Artikel 4 schreibt kein einheitliches Zertifikat oder Standardformat vor. Ein Workshop kann Teil eines angemessenen Kompetenzprogramms sein, sollte aber zum tatsächlichen Tool-Einsatz, zu Rollen, Risiken und internen Verantwortlichkeiten passen.

Welche Mitarbeitenden sollten geschult werden?

Priorität haben Personen, die KI-Systeme auswählen, konfigurieren, bedienen, Ergebnisse prüfen oder Entscheidungen darauf stützen. Auch Führungskräfte und Verantwortliche für Datenschutz, Recht, HR, IT und Fachprozesse können je nach Einsatzkontext relevant sein.

Welche Inhalte gehören in ein praktisches KI-Kompetenzprogramm?

Typische Bausteine sind Tool- und Use-Case-Grundlagen, bekannte Fehlerbilder, Datenklassifizierung, Prompting, Quellen- und Ergebnisprüfung, menschliche Aufsicht, Freigaben, Transparenz und die Dokumentation von Verantwortlichkeiten.

Ist diese Seite Rechtsberatung?

Nein. Sie bietet eine praktische Orientierung für die Planung von Kompetenzmaßnahmen. Rechtliche Pflichten und Nachweise sollten mit den zuständigen internen oder externen Fachpersonen geprüft werden.

Offerte anfordern