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Welche Systeme?
Welche KI-Tools werden tatsächlich verwendet, freigegeben oder geplant?
Praxisleitfaden · Österreich
Artikel 4 des EU AI Act verlangt kein allgemeines Buzzword-Training. Unternehmen brauchen angemessene Kompetenz für die Systeme, Aufgaben, Risiken und Menschen in ihrem tatsächlichen Einsatzkontext.
Ein belastbares Kompetenzsystem
01
Welche KI-Tools werden tatsächlich verwendet, freigegeben oder geplant?
02
Bei welchen Aufgaben beeinflusst KI Inhalte, Entscheidungen oder Menschen?
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Welche Daten, Fehlerfolgen, Rechte und Qualitätsanforderungen sind relevant?
04
Wer prüft, entscheidet, dokumentiert und eskaliert Unsicherheit?
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Wie wird festgehalten, dass Maßnahmen zum Kontext und zu den Rollen passen?
Vom Wissen zur Anwendung
Tool- und Use-Case-Landkarte für die tatsächlich eingesetzten Systeme
Übungen zu Halluzinationen, Quellenprüfung und Qualitätskontrolle
Klare Regeln für sensible, vertrauliche und personenbezogene Daten
Rollen für menschliche Prüfung, Freigabe und Eskalation
Wiederverwendbare Arbeitsabläufe statt isolierter Prompt-Tricks
Dokumentierte nächste Schritte für Führung, Fachbereiche, IT und Governance
Häufige Fragen
Organisationen, die KI-Systeme anbieten oder einsetzen, sollen Maßnahmen treffen, damit Mitarbeitende und weitere beteiligte Personen über ein ausreichendes Maß an Fähigkeiten, Wissen und Verständnis verfügen. Umfang und Tiefe hängen von Erfahrung, Ausbildung, Einsatzkontext und betroffenen Personen ab.
Nicht automatisch. Artikel 4 schreibt kein einheitliches Zertifikat oder Standardformat vor. Ein Workshop kann Teil eines angemessenen Kompetenzprogramms sein, sollte aber zum tatsächlichen Tool-Einsatz, zu Rollen, Risiken und internen Verantwortlichkeiten passen.
Priorität haben Personen, die KI-Systeme auswählen, konfigurieren, bedienen, Ergebnisse prüfen oder Entscheidungen darauf stützen. Auch Führungskräfte und Verantwortliche für Datenschutz, Recht, HR, IT und Fachprozesse können je nach Einsatzkontext relevant sein.
Typische Bausteine sind Tool- und Use-Case-Grundlagen, bekannte Fehlerbilder, Datenklassifizierung, Prompting, Quellen- und Ergebnisprüfung, menschliche Aufsicht, Freigaben, Transparenz und die Dokumentation von Verantwortlichkeiten.
Nein. Sie bietet eine praktische Orientierung für die Planung von Kompetenzmaßnahmen. Rechtliche Pflichten und Nachweise sollten mit den zuständigen internen oder externen Fachpersonen geprüft werden.